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5 Tipps für effektiveres Fitnesstraining

Mit diesen 5 Tipps holst du endlich mehr aus deiner Trainingszeit raus anstatt Zeit im Gym zu verschwenden.

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Mit diesen Tipps holst du endlich mehr aus deiner Trainingszeit raus anstatt Zeit im Gym zu verschwenden.

Du verbringst ca. 2x die Woche etwa 1-2 Stunden im Fitnessstudio, plus Anfahrt, Parkplatzsuche, umziehen duschen usw. Du investierst also eine ganze Menge Zeit in deine Fitness und trotzdem hält dein Körper an dem fest was er hat? Dabei verbrennst du doch in der Zeit im Gym soviel extra Kalorien?! Ja, du bewegst dich mehr, als wenn du zuhause bleibst und TV schaust. Auf so viel Disziplin darfst du stolz sein! Aber jetzt stell dir mal vor, du bräuchtest nur halb so viel Zeit für dein Workout und würdest fitter dabei werden?

5 Tipps, für effektiveres Fitnesstraining

1. Bring mehr Abwechslung in dein Training!

Vielleicht hast du dir, als du dich in deinem Fitnessstudio angemeldet hast, einen Trainingsplan erstellen lassen, den du seither immer wenn du ins Gym gehst, fleißig abtrainierst. Immer schön 8-12 Wiederholungen, der jeweiligen Übungen mit 3-5 Sätzen und danach zum nächsten Gerät. Nach ein paar Wochen oder Monaten hast du dir vielleicht nochmal die Gewichte neu einstellen lassen und weiter gehts, mit deinem Trainingsplan, den du inzwischen schon auswendig kannst. Und genau da liegt das Problem! Dein Körper, kennt ihn auch auswendig! Und dieser ist ein schlaues Kerlchen, denn er passt sich deinem Training an! Diesen Anpassungseffekt will man im Prinzip auch erreichen. Du gibst deinem Körper einen Reiz, der ihn fordert. Dein Körper denkt sich erstmal „was machst du da mit mir? Das ist aber anstrengend!“ Nach dem Training denkt er sich  vereinfacht dargestellt: „Beim nächsten Mal, mache ich das besser, damit es nicht so anstrengend wird“ und er wendet Energie auf um die entsprechende Muskulatur zu stärken und deine Ausdauer zu verbessern. Im Fachjargon spricht man hier von „Superkompensation“. Bleibst du dann aber über einen langen Zeitraum bei deinem Trainingsplan, macht die Belastung deinem Körper nichts mehr aus und dein Fitnessniveau stagniert. 

Wie kannst du das umgehen? Ganz einfach, indem du deinem Körper in jeder Trainingseinheit neue Reize setzt, anstatt deinen Plan abzutrainieren. 

Wenn dir Training an Geräten wirklich Spaß macht oder du wegen einer körperlichen Einschränkung (noch) nicht „frei“ also ohne die großen Maschinen im Studio trainieren kannst, lohnt es sich, in einen Personaltrainer zu investieren, der dir einen sehr individuellen Plan ausarbeitet, der jede Einheit oder mindestens wöchentlich eine neues Training plant. Wenn du aber gesund bist, kannst du getrost ganz auf die Maschinen verzichten und Kurse besuchen, die Kraft- und Ausdauer gleichermaßen trainieren. 

2. Verlasse deine Komfortzone!

Kennst du das folgende Szenario? Du bist am trainieren, zählst deine Wiederholungen und hast dir heute vorgenommen, dich mal so richtig schön auszupowern und mehr Wiederholungen als sonst zu machen. Und spätestens im zweiten Satz denkst du dir, dass die Anzahl der Wiederholungen wie sonst immer, doch genug sind. Fühlst du dich ertappt? ;-)

So ging es mir früher auch und aus Gesprächen mit unseren Mitgliedern weiß ich, dass sich fast jeder schon mal auf diese oder ähnliche Weise selbst beim Training beschummelt hat. 

Wie schaffst du es jetzt aber über deine Grenze gehen?

Trainiere mit oder gegen die Zeit: 

Eine Option wäre, du hörst auf zu zählen und trainierst in Zeitintervallen. Anstatt 4 Sätze á 8-12 Wiederholungen zu trainieren, könntest du dir auch einen Timer auf bspw. 20 - 40 Sekunden stellen und nach einer kurzen Pause (10-15 Sekunden) weitermachen. So verfährst du dann mit jeder Übung etwa 4 Runden, bevor du mit der nächsten Übung weitermachst. Das Ziel sollte es natürlich sein, die Übung während der gesamten Belastungszeit durchzuziehen. Als Timer kannst du einfach die Countdown Funktion in deinem Handy nutzen oder dir eine App (bspw. GymBoss) laden oder dir direkt einen Timer von GymBoss besorgen. Ich finde die Timer ganz praktisch, weil ich ihn voreinstellen kann und an meine Kleidung klippen kann statt ständig mein Smartphone in die Hand zu nehmen. 

Vielleicht ist auch ein HIIT Workout (High Intensive Intervall Training) was für dich?

3. Mach weniger Pausen 

Das klingt jetzt vielleicht etwas radikal. Damit meine ich aber, dass du die Zeit die du beim Workout verbringst auch zum trainieren nutzen sollst. Auch wenns manchmal so wirkt, ist die Trainingsfläche keine Flaniermeile! Wenn du im Trainingsmodus bist, wechsle zügig die Übungen bzw. die Stationen oder Geräte! Wenn deine nächste Station gerade besetzt ist, gehe zur nächsten oder mache Hampelmänner auf der Stelle, bis du dran kommst. 

Du kannst auch ganz auf Pausen zwischen den Sätzen verzichten, in dem du dir ein sogenanntes „Supersatz-Training“ zusammenstellst. Dabei machst du nicht im klassischen Sinne nach jedem Satz eine Pause sondern, nutzt die Pause von Übung A um Übung B zu machen. Idealerweise trainierst du mit dieser Methode zwei entgegengesetzte Muskelpartien. Bspw. erst den Bizeps, dann den Trizeps.

Du nutzt deine Trainingszeit also super effektiv und erhöhst auch deinen Stoffwechsel.

4. Kombiniere Kraft- und Ausdauertraining und beanspruche deinen ganzen Körper

Wenn du dein Training bisher immer mit einer Ausdauereinheit auf dem CrossTrainer oder einem anderen Cardio-Gerät begonnen hast und danach je nach Trainingstag mehr deine Beine oder Arme trainiert hast, erscheint dir dieser Tipp vielleicht widersprüchlich zu meinem Versprechen, kürzer und effektiver zu trainieren. Aber du kannst sehr wohl in 30 Minuten ein effektives Ganzkörper-Workout absolvieren, dass deine Muskeln und deine Ausdauer gleichermaßen trainiert.

Du könntest dir zum Beispiel ein Zirkeltraining zusammenstellen, in dem du aus jedem Bereich eine Übung machst und diesen wie bei Tipp 2 im Zeitintervall durchführst. 

Hier ein Beispiel:

Mache jede Übung 4x 20 Sekunden und gehe danach zur nächsten Übung über

  1. Hampelmänner (Ausdauer)

  2. Liegestütze (hauptsächlich Arme und Brust)

  3. Kniebeuge (hauptsächlich Beine)

  4. Situps (hauptsächlich Bauch)

Du kannst das ganze insgesamt 2- 4 mal durchlaufen oder dir für jeden Durchlauf eine neue Übung der jeweiligen Kategorie aussuchen. 

Auf diese Weise hast du deinen Körper ganzheitlich trainiert und dich in kurzer Zeit maximal ausgepowert. Wenn du dir regelmäßig neue Übungen zu den jeweiligen Kategorien überlegst, bleibt dein Training abwechslungsreich! (S. Tipp 1)

5. Trainiere in einer Gruppe

Vielleicht hast oder hattest du schon einen Trainingspartner der dich mitzieht oder auch mal runterzieht? Gerade, wenn du selbst einen schlechten Tag hast und dir dein Trainings-Buddy eure Verabredung zum gemeinsamen Workout absagt, wird dir das doch ganz gut in den Kram passen.  Jetzt stell dir aber vor, du kommst zum Workout und alle die da sind, haben vor Vollgas zu geben. Was macht das mit dir? Es zieht dich mit und motiviert dich. 

Darum kann es Sinn machen dich einer Gruppe anzuschließen, statt alleine trainieren zu gehen. Auch wenn du kein Fan von Kursräumen bist, in denen du mit 30 anderen schwitzenden Leuten von einer schrillen Stimme übers Mikro angetrieben wirst. Es gibt inzwischen viele Alternativen mit anderen ambitionierten Leuten Sport zu treiben. 

FAZIT:

Verabschiede dich von konventionellem Fitnesstraining wenn du bereit bist, die 5 Tipps auszuprobieren. Trainiere abwechslungsreicher und intensiver und nutzt die Zeit die du hast effektiver. Wenn du dann noch eine Gruppe gleichgesinnter beim Training um dich herum hast, zieht das nicht nur deine Leistung sondern auch enorm deine Laune nach oben. Du wirst merken, dass du plötzlich richtig Spaß am Training hast und du dich nicht mehr ins Gym quälen musst sondern dich schon auf die nächste Einheit freust. Statt dem Abarbeiten deines Trainings, steht die Freude am Workout im Vordergrund. Und du wirst merken, dass es dir plötzlich viel leichter fällt, dich deinem Ziel zu nähern!

Ich verspreche dir, dass du bei GREENLETICS genau diesen Effekt erleben wirst!

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Warum du dich mehr wie ein Kind bewegen solltest

Was ist eigentlich “natürliche Bewegung” und warum ist es so wichtig, dass wir sie nicht verlernen? In diesem Artikel erhältst du die Antwort auf diese Fragen.

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Was ist eigentlich “natürliche Bewegung” und warum ist es so wichtig, dass wir sie nicht verlernen? In diesem Artikel erhältst du die Antwort auf diese Fragen.

Erinnerst du dich noch an die Tage in deiner Kindheit, an denen du ständig draußen warst und ausgelassen gespielt und getobt hast? Immer wenn ich mich an diese Tage zurück erinnere, macht sich ein Gefühl von Freude in mir und ein leichtes Grinsen in meinem Gesicht breit. :-) Geht es dir auch so? 

Ich vermute mal ja. Denn wenn wir als Kinder unserem Bewegungsdrang nachgegangen sind, haben wir uns ganz natürlich verhalten und waren frei von Angst und Druck. Wir haben auf uns und das Können unseres Körpers vertraut ohne zu hinterfragen, ob es gut für unsere Knie ist, über den Rasen zu krabbeln oder ob wir genügend Kraft haben, uns am Kletterbaum hochzuziehen. Wir haben es einfach ausprobiert. Uns Menschen tut es einfach gut, uns natürlich zu bewegen und an der frischen Luft zu sein, denn es liegt in unseren Genen. Hinzu kommt, dass wir als Erwachsene nur selten das Glück empfinden dürfen, in einen „Flow-Zustand“ zu gelangen. Also frei und unbeschwert in einer Tätigkeit zu versinken. Meistens verfolgen wir mit unserem Tun ein bestimmtes Ziel, sodass wir uns selbst Druck machen. Oder wir machen uns darüber Gedanken, wie unser Tun wohl auf andere wirkt. 

Selbst beim Fitnesstraining sind wir nicht ganz frei davon. Wir haben unser Ziel abzunehmen oder mehr Muskeln zu bekommen im Workout fest im Blick. Seine Ziele im Blick zu haben, ist auch wichtig, wenn man sie erreichen möchte. Und auch der unausgesprochene Wettkampf mit Trainingspartnern, ist gut fürs Durchhaltevermögen und lässt uns eher unsere Grenzen überwinden.

Natürliches Bewegen hingegen soll in erster Linie unseren angeborenen Bewegungsdrang befriedigen.

Was heißt denn eigentlich "Natürliche Bewegung"?

Natürliche Bewegungen oder auch Natural Skills, haben wir bereits als Baby und Kleinkinder gelernt, weil sie evolutionär gesehen notwendig waren, um zu überleben:

  • Rollen und Krabbeln

  • Balancieren

  • Heben und Tragen

  • Springen und Hindernisse überwinden

  • Hangeln und Klettern

Schau dir die Liste nochmal an und überlege, was davon du regelmäßig im Alltag tust. 

Und? Nicht viel, oder? In unserem zivilisierten Alltag gebrauchen wir unseren Körper nicht mehr dafür, wofür er gemacht ist. 

Müssen wir denn krabbeln und springen können, wenn wir es im Alltag nicht mehr brauchen?

Ja, müssen wir! Zwar überleben wir auch ohne diese Skills, weil wir nicht auf einen Baum klettern müssen, um die reifesten Früchte zu ernten oder nach einer ausdauernden Jagd, ein großes Tier in unser Dorf tragen müssen, aber wir müssen unseren Körper entsprechend seiner Funktion nutzen, damit er gesund und beweglich bleibt. Getreu dem Motto „Use it or lose it“, verlernen wir die natürliche Bewegung. 

Wenn Bewegungsmangel ein Dauerzustand wird, wirkt sich das folgendermaßen auf unseren Körper aus:

  • Abbau von Muskulatur

  • schwaches Herz-Kreislaufsystem

  • Stress 

  • Übergewicht und damit verbundene Krankheiten wie bspw. Diabetes, Bluthochdruck etc.

Wie schaffst du es jetzt aber, als Mensch der heutigen Zeit deinen Körper noch optimal nutzen, damit er fit bleibt und du bis ins hohe Alter beweglich und gesund bleibst?

Bringe mehr natürliche Bewegung in deinen Alltag

Wenn du schon regelmäßig Fitnesstraining machst, bist du schon auf einem sehr guten Weg. Alle Vorteile von Bewegung kommen dir zugute und du wirst dein Ziel fitter, schlanker oder muskulöser zu sein, so sicher erreichen. Vor allem das funktionelle Fitnesstraining kommt unserem natürlichen Bewegungsmuster schon sehr nahe. 

Wenn du aber eine Ergänzung oder Alternative suchst, bei der du dich ganz frei und deiner Natur entsprechend bewegen kannst, integriere die oben genannten „Natural Skills“ doch mal in deinen Alltag oder dein Training. 

Lass dich beim nächsten Spaziergang oder deiner nächsten Laufrunde mal von deinen Impulsen steuern und balanciere über Baumstämme, krabbele durchs Laub oder trage einen schweren Stein oder Ast ein Stück deines Weges mit dir. Tu das, was dir in Sinn kommt und blende die Gedanken, was andere Spaziergänger oder Jogger von dir denken könnten einfach mal aus. ;-)

Wenn du dich unter Gleichgesinnten wohler fühlst, dann komm gerne in unser Workout und trainiere gemeinsam an frischer Luft, um in deine natürliche Bestform zu kommen.

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Das sind die 3 wichtigsten Werte der Deutschen

In diesem Beitrag verraten wir dir, welche Werte den meisten Deutschen wichtig ist und was GREENLETICS mit ihnen zu tun hat.

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Das sind die 3 wichtigsten Werte der Deutschen

In diesem Beitrag verraten wir dir, welche Werte den meisten Deutschen wichtig sind und was GREENLETICS mit ihnen zu tun hat.

Heute bin ich zufällig auf den deutschen Werte-Indexgestoßen, der jährlich von dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS erhoben wird.

Und welche Werte auf Platz 1-3 stehen, macht mich total glücklich! Warum? Weil es mich darin bestätigt, dass das was wir mit GREENLETICS geschaffen haben, genau diese Werte erfüllt!

Platz 1: Natur

Unsere Kurse finden ausschließlich draußen in der Natur statt. Anstatt in stickigen Studios zu trainieren, bekommt ihr in unseren Kursen frische Luft und Natur pur! Die positiven Effekte, die der Aufenthalt im Freien auf Wiesen und zwischen Bäumen für uns hat, sind inzwischen vielfach belegt. Das Stresslevel sinkt und wir fühlen uns merkbar wohler und entspannter. 

Platz 2: Gesundheit

Wer regelmäßig Sport treibt ist fitter und langfristig gesünder. Egal ob du durch Sport dein Gewicht reduzieren willst um das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck oder Herzleiden zu minimieren oder einfach nur fit(ter) werden willst um dein Leben vital genießen zu können; Fakt ist es ist gut für deine Gesundheit. Wer einen Sport findet der ihm Spaß macht, dem fällt es viel leichter dran zu bleiben anstatt als Karteileiche zu enden. 

Platz 3: Familie

Da ich selbst viel Wert darauf lege, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen und mir die Gesundheit meiner Liebsten unheimlich wichtig ist, war es mir klar, ein familienfreundliches Angebot zu schaffen. In unserem Kursplan ist für jeden was dabei. Eltern von Kindern können die Kurse an den Wochenenden gut in den Familienalltag integrieren und die Kids je nach Alter evtl. sogar auf dem Spielplatz neben der Trainingsfläche spielen lassen. Oder die Kleinen toben sich während Mama am Fit Mom Workout teilnimmt beim Moving Kids Kurs aus. Moving Kids ist an den Standorten von GREENLETICS das einzige Kinderturn-Angebote, dass outdoor stattfindet.

Sind euch diese Werte auch wichtig? Dann kommt doch mal vorbei und macht ein kostenloses Probetraining

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Mit diesem Training wirst du fit für den Alltag

Hier verraten wir dir warum funktionelles Training effektiver ist, als Gerätetraining.

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Mit diesem Training wirst du fit für den Alltag

Hier verraten wir dir warum funktionelles Training effektiver ist, als Gerätetraining.

Unfit obwohl du regelmäßig ins Fitnessstudio gehst?

Gehst du auch regelmäßig ins Fitnessstudio um dich fit und in Form zu halten und hast im Alltag trotzdem das Gefühl doch nicht so richtig fit zu sein?

Funktionelles Training vs. konventionelles Training

Der Unterschied zwischen konventionellem Fitnesstraining und funktionellem Fitnesstraining ist, es nicht ausschließlich um das zusätzliche Verbrennen von Kalorien oder den Aufbau eines bestimmten Muskels geht sondern dass ein funktionelles Ziel im Vordergrund steht. Beispielsweise für eine bestimmte Sportart oder eben für einen vitalen Alltag.  

Ist funktionelles Training überhaupt etwas für jeden?

Ja, solange du gesund bist und keine körperlichen Einschränkungen hast, wird es dir sicher gut tun! Überleg doch mal: Wann in deinem Alltag bewegst du nur einen Muskel oder nur ein Gelenk? Wenn du beispielsweise deine Einkaufstasche aus dem Auto hebst, brauchst du die Kraft deiner Arme um sie zu tragen, aber gleichzeitig stabilisiert deine Bauchmuskulatur deinen gesamten Rumpf, was du immer dann merkst, wenn die Tasche besonders schwer ist. Und natürlich tragen dich deine Beine mit der Tasche in deine Wohnung…

Wenn du jetzt also im Fitnessstudio an der Beinpresse deine Beine trainierst, muss dein restlicher Körper in dieser Zeit nichts machen. Um den restlichen Körper zu trainieren, müsstest du danach noch an die Brustpresse, die Rudermaschine usw.

Im Vergleich trainierst du bei einer freien Kniebeuge zwar primär deine Beine und deine Gesäßmuskeln, aber du stabilisierst automatisch deinen Rumpf in dem du deine Bauchmuskeln anspannen musst. Hältst du dabei noch ein Gewicht wie bspw. einen Medizinball in den Händen bist du deiner Alltagssituation mit den Einkaufstaschen schon sehr nahe, oder? ;-)

Du optimierst deinen Körper also für den Alltag.

Warum du mit funktionellem Training fitter wirst

Weil statt einzelner Muskeln ganze Muskelgruppen bewegst, was an sich schon mal zeiteffektiver ist. Denn du trainierst ja mehr Muskeln in der gleichen oder sogar in kürzerer Zeit. Gleichzeitig ist es für deinen Körper aber auch anstrengender, wenn er “mehr zu tun hat” und darum verbrennst du schon während einem Functional-Workout mehr Kalorien als beim Gerätetraining.

Du wirst dadurch

  • mehr Kraft aufbauen,

  • Bewegungen schneller ausführen können oder auch schneller gehen und laufen können,

  • mehr Ausdauer haben,

  • eine bessere Koordination haben, weil dein Training komplexer wird

  • und beweglicher werden, weil du dich frei bewegst anstatt in einer Maschine zu stehen oder sitzen.

Equipment für funktionelles Training können sein:

  • Kettlebells

  • Schlingentrainer (bekannt als TRX)

  • Hanteln

  • Koordinationsleitern

  • Sandbags

  • Training Ropes

  • Minibands

  • Superbands

  • Blackroll

  • Medizinbällen

Du willst dieses Equipment und diese Trainingsform selbst mal ausprobieren? Dann buche ein kostenloses Probetraining bei GREENLETICS.

Fazit

Funktionelles Training bereitet dich perfekt auf deinen Alltag vor und hilft dir ihn leichter zu meistern und bis ins hohe Alter vital zu sein. Du bist außerdem besser geschützt vor Sport- und Alltagsverletzungen.

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7 Gründe, warum du nur noch draußen Sport machen solltest

In der heutigen Zeit verbringen wir den Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen – morgens mit dem Auto zur Arbeit,  den ganzen Tag im Büro und wenn du schon Zeit für deine Fitness einplanst, verbringst du diese dann auch noch im Fitnessstudio und wenn nicht, zuhause auf dem Sofa. Warum es besser ist draußen Sport zu machen und welche Vorteile das für dich hat, erfährst du in diesem Artikel.

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7 Gründe, warum du nur noch draußen sport machen solltest.

In der heutigen Zeit verbringen wir den Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen – morgens mit dem Auto zur Arbeit, den ganzen Tag im Büro und wenn du schon Zeit für deine Fitness einplanst, verbringst du diese dann auch noch im Fitnessstudio und wenn nicht, zuhause auf dem Sofa. Warum es besser ist draußen Sport zu machen und welche Vorteile das für dich hat, erfährst du in diesem Artikel.

1. Auf natürlichem Boden trainierst du viel effektiver!

Beim Training auf einer Wiese, im Wald oder einem Feldweg, aktivierst du deine kleinsten Stabilisationsmuskeln, um das Gleichgewicht zu halten. So werden noch mehr Muskeln im Training gestärkt und du verbrennst auch noch mehr Kalorien dabei!

2. Die Natur senkt dein Stresslevel!

Es gibt inzwischen einige Studien die belegen, dass der Aufenthalt  in der Natur beruhigend auf uns wirkt. Unser Puls verlangsamt sich, wir atmen tiefer ein, der Chortisol-Spiegel sinkt und und sogar Stresshormone werden schneller abgebaut. Dies belegen inzwischen zahlreiche Studien.
In diesem Artikel, verraten wir dir noch mehr Tipss zur Stressrdeduktion.

3. Draußen sein macht glücklich!

Deine Stimmung verbessert sich durch die frische Luft die du einatmest und das Sonnenlicht fördert die Produktion von Vitamin D - einem Botenstoff für Glückshormone. Selbst Menschen mit Depressionen bekommen neben Rezepten für Vitamin D Präparate, ans Herz gelegt, regelmäßig Spaziergänge in der Natur zu machen.

4. Frische Luft sorgt für mehr Energie!

Die Luft im freien enthält deutlich mehr Sauerstoff, als die Luft in geschlossenen Räumen - sie ist einfach „frischer“. Je mehr Sauerstoff du einatmest, umso mehr Energie wird deinem Körper bereit gestellt. Bereits 20 Minuten Outdoortraining entsprechen einer Tasse Kaffee.

5. Der Kopf wird frei!

Du bist nicht unnatürlichen Reizen wie Neonlicht, Musik, Fernsehern vorm Laufband usw. ausgesetzt. Stattdessen hast du beim Outdoortraining eine ganz natürliche und saisonal wechselnde Akustik. Denke nur an das sanfte knirschen, wenn du durch den Schnee läufst oder das Vogelzwitschern im Frühjahr.

6. Die nächste Grippewelle zieht an dir vorbei

Wenn du dich regelmäßig im Freien aufhältst, setzt du deinen Körper unterschiedlichsten Reizen aus. Warme Sommerluft, kalter Wind oder nasser Regen, stärken dein Immunsystem. Durch den Kontakt zur Erde oder Bäumen kommst du mit winzigen Partikeln in Berührung, die durch kleinste Risse in deiner Haut in deinen Organismus gelangen und so dein Immunsystem stärken.

7. Outdoor Training verbrennt mehr Fett

An manchen Tagen ist es warm und an anderen kalt und dein Körper muss sich beim Training jedes mal neu auf die Temperaturen einstellen. So verbesserst du dein kardiovaskuläres System und du verbrennst mehr Fett. Vor allem bei kalten Temperaturen, kannst du von diesem Effekt profitieren.

Dies sind nur einige gute Gründe warum du mit GREENLETICS in der Natur trainieren solltest.

Buche jetzt dein Probetraining und profitiere von all den Vorteilen des Outdoor Trainings!

Fotos: Michaela Tsolaki und Andreas Reuter

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Wie du es schaffst, deinen Körper von Stresshormonen zu befreien

Wenn wir zu viel um die Ohren haben, ist der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Ein dauerhaft erhöhtes Level an Stresshormonen kann krank machen. Wir verraten dir, wie du wieder in Balance kommst.

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Wenn wir zu viel um die Ohren haben, ist der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht. Ein dauerhaft erhöhtes Level an Stresshormonen kann krank machen. Wir verraten dir, wie du wieder in Balance kommst.

Stress ist ganz sachlich betrachtet, nichts weiter, als eine körperliche Reaktion auf eine fordernde Situation. Wenn du dich gestresst fühlst, sorgt der Botenstoff Cortisol (das Stresshormon) dafür, dass sich viele deiner Körperfunktionen beschleunigen: Dein Herzschlag und deine Atmung werden schneller und deine Muskulatur spannt sich an. Gleichzeitig werden andere Funktionen wie bspw. deine Verdauung gedrosselt. Stress kann also hilfreich sein, da er deine Energiereserven mobilisiert und du in schwierigen Situationen besser und schneller reagieren kannst.

Als Dauerzustand ist Stress allerdings gefährlich. Denn dein Körper benötigt Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen. Geraten wir von einer angespannten Situation in die nächste, wird das Cortisol zum Problem: Wir denken an die Belastung, schon bevor sie da ist - und auch noch dann, wenn sie eigentlich wieder verschwunden ist. Dazu kommen weitere Gedanken an all die Dinge, die noch zu erledigen sind. Wir laufen dauerhaft auf Hochtouren, atmen zu flach, unser Herz pumpt das Blut mit hohem Druck durch die Adern usw.

Also ab aufs Sofa und Füße hochlegen, statt zum Sport zu gehen?! Auch wenn’s verlockend klingt, ist das auf Dauer der falsche Weg.  

Sport treiben hilft, nach stressigen Situationen in einen Ruhemodus zurückzukehren.

Buche doch mal eine Fitnesseinheit an der frischen Luft!


Was ist eigentlich Stress und was passiert mit unserem Körper bei Stress?

Stress  bedeutet so viel wie Druck und dieser sorgt dafür, dass sich unser Körper anspannt:

  • die Muskeln spannen sich an (bis hin zum Zittern)

  • der Blutdruck und Puls steigen

  • Stresshormone werden ausgeschüttet

  • der Atem beschleunigt sich

  • die Leber produziert mehr Blutzucker (schnell verwertbare Energie)

  • die Milz schwemmt mehr rote Blutkörperchen aus, um den Sauerstoff zu den Muskeln zu transportieren

  • das Blut gerinnt schneller (Schutz vor Blutverlust im Kampf)

  • die Verdauung und Sexualfunktionen fahren zurück um Energie zu sparen

Schuld sind deine Gene.

Weißt du warum, dein Körper bei Stress deine Kräfte ankurbelt? Weil deine Gene die gleichen sind, wie die deiner steinzeitlichen Vorfahren. Und was stresste die Steinzeitmenschen? Nicht etwa Deadlines im Büro oder ein voller Terminplan. Es waren meist Situationen, die körperliche Aktivität erfordernden. Kurz: Flucht oder Angriff. Kam ein Säbezahntiger um die Ecke, machte es Sinn, dass das Herz schnell das Cortisol im ganzen Körper verteilt, damit sich die Muskeln stärker anspannen und das zuvor dringende Bedürfnis die Höhlentoilette aufzusuchen erstmal zweitrangig ist. ;-)

Und heute? Wenn du nicht gerade zur nächsten Bushaltestelle rennst, weil du spät dran bist, erfährst du Stress wohl meist sitzend. Sei es am Schreibtisch, im Auto oder in der Familie am Esstisch. Wir können also mit der bereitgestellten Energie körperlich erstmal nichts anfangen.

Zirkulieren die Stresshormone in unserem Kreislauf und sind die Muskeln ständig unter Spannung, kann dies bei Dauerstress zu gesundheitlichen Folgen kommen:

  • Hoher Blutdruck,

  • Verdauungsbeschwerden,

  • ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt,

  • Spannungskopfschmerzen,

  • mehr Infektionen,

  • Depressionen,

  • Migräne,

  • Zyklus- und sexuelle Störungen,

  • Stoffwechselstörungen,

  • geschwächtes Immunsystem,

  • Denkstörungen und Gedächtnisprobleme

Bewegung hilft deinem Körper, “den Stress” wieder abzubauen. Dadurch sinkt deine Blutdruck, du bzw. deine Muskeln entspannen, deine Atmung wird wieder ruhiger und tiefer. 

Deshalb solltest du unbedingt auch in stressigen Zeiten Sport machen anstatt auf dem Sofa zu Chillen!

Weitere Vorteile, warum du dich mehr bewegen solltest:

Laufen macht glücklich

Laufen macht glücklich
Studien belegen, dass Ausdauereinheiten mit einer mäßigen Belastung von 30 bis 60 Minuten den stimmungsaufhellenden Botenstoff Endorphin und Serotonin freisetzen. Genau diese stressabbauenden Hormone sorgen für das entspannte Gefühl nach einem intensiven Workout. Endorphine machen glücklich und heben die Stimmung.

Vielleicht ist ja unser Run and Train was für dich?

Mehr Kreativität bei der Arbeit und im Studium
Regelmäßiges Fitnesstraining regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an. Die “geistige Fitness” wird gestärkt und erfrischt die grauen Zellen..

Fitness als Ablenkung bei Stress im Alltag
Egal, ob die Arbeit, Konflikte mit Freunden oder Kollegen, während des Trainings liegt die Konzentration allein auf der Übung. Korrekte Übungsausführungen sorgen für Ablenkung. Probleme, die zuvor als Last empfundenen wurden, rücken nach intensiver Belastung in ein positiveres Licht.

Fitness macht dich stärker - auch gegen Stress
Regelmäßige Bewegung reguliert den Stresspegel im Körper. Der, durch Sport aktivierte, Stoffwechsel trainiert die Ausschüttung der Stresshormone. Resultat ist eine gewisse Stressresistenz, die uns erneute Stressmomente etwas gelassener erleben lässt.

"Nur wer sich körperlich verausgabt, der kann sich hinterher auch entspannen.“

Wenn du deine Fitnesseinheit dann noch ins Freie verlegst, profitierst du gleich doppelt von den gesundheitlichen Vorteilen! Warum? Das erfährst du hier.

Fotos: Michaela Tsolaki und iStock


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