Funktionelles Fitnesstraining als Vorbereitung für die Outdoor-Saison

GREENLETICS Marc Harz Wald Natur

Wenn der Winter vorbei ist, freuen sich viele Outdoor Sportler darauf, ihren Hobbies, wie Wandern, Klettern oder Radfahren, wieder nachzugehen. Ein gewisses Maß an Ausdauer, Kraft und Kondition ist jedoch auch für Hobbysportler wichtig.

Wer diese das ganze Jahr über trainiert, leistet einen großen Beitrag zur Verletzungsprofilaxe. Denn unser meist sitzendender oder stehendender Berufsalltag unterfordert unsern Körper. Gehen wir ab Frühjahr wieder mehr unseren Outdoor-Hobbies nach, sind wir häufig nicht optimal auf den „Kaltstart“ vorbereitet:

  • Bei vielen Aktivitäten, wie z. B. Wandern oder Radfahren, werden die Muskeln häufig einseitig beansprucht. Daraus ergibt sich ein Ungleichgewicht zwischen den Muskelgruppen, das zu sogenannten muskulären Dysbalancen führen kann.
  • Unser Gleichgewichtssinn bzw. die Trittsicherheit ist im Alltag in der Regel selten gefragt und sollte daher, bevor es auf die nächste Tour geht, trainiert werden.
  • Die meisten von uns verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in geheizten und geschlossenen Räumen. Demnach ist auch das Immunsystem den Anforderungen unserer Freizeitaktivtäten oft nicht ausreichend gewachsen. Das ersehnte Outdoor-Wochenende kann dann mit einer Erkältung enden. Bei schwierigen Trekkingexpeditionen ist ein hohes Maß an mentaler Stärke gefordert, während wir im Alltag doch allzu gern bereit sind, dem inneren Schweinehund nachzugeben.

Fazit: Eine empfehlenswerte und effektive Methode, um sich optimal auf die Outdoor-Saison vorzubereiten, kann ein funktionelles Ganzkörpertraining im Freien sein. Die Natur wird zum Sportplatz, auf dem sowohl natürliche Gegebenheiten als auch von Menschen geschaffene Gegenstände als Sportgerät eingesetzt werden. Beim funktionellen Ganzkörpertraining werden alle Muskelgruppen mit einer Vielzahl von Übungen ganzheitlich trainiert. Der natürliche Untergrund beim Training im Freien sowie die Art der durchgeführten Übungen fördert die Stabilität. Das Immunsystem wird dank regelmäßigem Schwitzen bei kalten Temperaturen gestärkt. Außerdem erfordert es eine gute Portion mentaler Stärke, dem inneren Schweinehund bei ungemütlichem Wetter die Stirn zu bieten. Trainiert man dann noch mit Gleichgesinnten, um sich gegenseitig zu motivieren, ist der Spaßfaktor auch gewährleistet.

In deisem Sinne, kommt raus! ;-)

Euer Marc