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9 Tipps, um fit durch den Herbst zu kommen

Mit diesen 9 Tipps, kommst gesund und fit durch den goldenen Herbst.

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Mit diesen 9 Tipps kommst du gesund und fit durch den goldenen Herbst.

Du fragst dich, ob du vorbeugend etwas gegen Erkältungen und grippale Infekte tun kannst? Du willst gesund und fit durch den Herbst kommen? Der Schlüssel liegt darin, dein Immunsystem zu stärken. Eine gute Immunabwehr bekämpft Viren und Bakterien, mit denen du in Kontakt kommst und so bist du weniger anfällig für Krankheiten. Doch wie kannst du dein Immunsystem stärken? Hier bekommst du 9 einfache Tipps, mit denen du dein Abwehrsystem trainieren kannst.

1. Häufig draußen sein

Auch im Herbst solltest du regelmäßig draußen sein und dich den unterschiedlichen Wetterbedingungen aussetzen. Denn damit stärkst du dein Immunsystem auf natürliche Weise. Achte dabei einfach auf die richtige Kleidung und ziehe dich nicht zu warm an. Besser ist es für einen kurzen Zeitraum (bspw. bei einem Spaziergang) ein bisschen zu frieren und damit deinen Stoffwechsel zu aktivieren, als dick eingepackt unter der Kleidung zu schwitzen. Auch nass werden im Regen schadet nicht, solange du in Bewegung bleibst und nach Hause gehst, bevor du auskühlst. 


2. Saisonal und regional essen

Lebensmittel die im Herbst Saison haben, enthalten die meisten Nährstoffe, die wir aktuell auch benötigen. Vor allem wenn du das Obst und Gemüse aus deiner Region kaufst, kannst du relativ sicher sein, dass darin noch die meisten Vitamine und Mineralien enthalten sind. 

3. Viel trinken

Damit es Bakterien nicht so leicht haben, sind gut befeuchtete Bronchien und Schleimhäute wichtig. Wenn du zu wenig trinkst, können diese leichter trocken werden und so anfälliger sein für Viren und Bakterien. Trinke also mindestens 1,5 Liter am Tag.

4. Für gutes Raumklima sorgen

Wenn du dein Büro, deine Wohnung oder den Ort an dem du dich lange aufhältst, regelmäßig lüftest, vermeidest du zum einen, dass die Luft zu trocken wird und deine Schleimhäute austrocknet (s. Punkt „viel trinken“). Darüberhinaus leitest du beim Lüften verbrauchte Luft nach draußen und kannst eine mögliche Virenlast verringern. Du kannst das Raumklima zusätzlich auch mit einer Salzkristall-Lampe oder mit einem Aroma-Diffuser verbessern.

5. Sport treiben

Regelmäßiges Fitnesstraining wirkt positiv auf deine Abwehrkräfte. Gleichzeitig hilft körperliche Aktivität deinem Körper dabei, Stresshormone abzubauen, die deinen Körper anfälliger für Infekte machen. Mehr dazu kannst du hier erfahren. Wenn du bereits eine Erkältung hast, solltest du beim Sport langsam machen oder ganz aussetzen, bis du wieder ganz gesund bist.

6. Kalt duschen

Regelmäßige kalte Duschen stärken dein Immunsystem. U.a. weil beim kalten Duschen deine weißen Blutkörperchen mobilisiert werden, die für die Immunabwehr wesentlich sind. Außerdem produziert dein Körper mehr von braunem Fettgewebe, welches im Gegensatz zu den unliebsamen Fettpölsterchen wünschenswert ist. Denn in den Zellen von braunem Fettgewebe wird Energie in Wärme umgewandelt. Das bedeutet, du frierst weniger. Ein toller Nebeneffekt: für die Energieproduktion wird überschüssiges Körperfett verbrannt. 

7. In die Sauna gehen

Saunagänge unterstützen dein Herz-Kreislauf-System und stärken dein Immunsystem. Durch die wechselnden Temperaturen bei mehreren Saunagängen kann sich dein Körper auf kalte Temperaturen vorbereiten.

8. Regelmäßig Händewaschen

Herbstzeit ist Erkältungszeit und Viren und Bakterien sind vermehrt im Umlauf. Darum ist es sinnvoll, wenn du besonders in dieser Zeit besonders akribisch deine Hände wäschst. 


9. Genügend schlafen

Im Schlaf produziert unser Körper weniger von dem Stresshormon Cortisol. Versuche auf 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht zu kommen, um deine Immunabwehr aufrecht zu erhalten. 

Hast du weitere wertvolle Tipps? Teile sie gerne mit mir und sende eine Mail an hello@greenletics.de

Fotos: unsplash

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Erkältung und Sport - das solltest du beachten

Trotz Erkältung zum Sport? Moderate Bewegung kann unter gewissen Umständen den Heilungsprozess anregen. Häufig ist der Verzicht auf Sport aber der vernünftigere Weg. Woran du es fest machen kannst, wollen wir dir hier verraten.

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Trotz Erkältung zum Sport? Moderate Bewegung kann unter gewissen Umständen den Heilungsprozess anregen. Häufig ist der Verzicht auf Sport aber der vernünftigere Weg. Woran du es fest machen kannst, wollen wir dir hier verraten.

Deine Trainingstasche ist gepackt und nach der Arbeit soll es zum Workout gehen. Aber über den Tag fängt deine Nase an zu laufen, dein Hals kratzt und du fängst schon beim Weg in die Kantine an zu schwitzen. Spätestens dann wird dir klar, dass du dir eine Erkältung zugezogen hast. 

Ärgerlich, denn du bist doch gerade auf dem Weg zu deinem Ziel und hast in letzter Zeit kaum ein Workout ausfallen lassen. Eigentlich geht es dir nicht so schlecht, aber die Symptome lassen sich nicht leugnen. Also überlegst du, ob du es trotzdem durchziehen sollst oder doch besser nach Hause gehst, um dich auszukurieren. 

Lies weiter, wenn du wissen willst, wann du auf jeden Fall auf Sport verzichten solltest, wann du wieder anfangen darfst und was du beachten musst, bevor du wieder durchstartest.

1. Woran erkennst du, ob du eine Erkältung hast

Eine Erkältung ist eine akute Infektion der oberen Atemwege, die sich durch folgende typische Symptome bemerkbar macht:

  • eine verstopfte Nase oder auch Schnupfen

  • schmerzender Hals und Heiserkeit

  • Gliederschmerzen

  • Husten

  • Kopfschmerz

  • manchmal auch Fieber

Auslöser einer Erkältung sind Viren, die dein Immunsystem angreifen. Dein Körper versucht diese Viren zu bekämpfen und läuft auf Hochtouren. Darum fühlst du dich so schlapp und müde.

Bei einer Grippe hingegen handelt es sich um eine Infektion mit dem Influenza Virus. Die Symptome ähneln zwar denen einer Erkältung, sind aber in der Regel deutlich stärker und meist begleitet durch Fieber. Im Zweifel lass von deinem Hausarzt eine Diagnose stellen. Bei einer richtigen Grippe ist Bettruhe angesagt! 

2. Was passiert, wenn du mit einer Erkältung Sport treibst

Da dein Immunsystem, wie oben beschrieben, voll und ganz mit der Bekämpfung der Krankheitserreger zu tun hat, sind deine Energiereserven erschöpft. Ein intensives Training würde deinen Organismus nur zusätzlich belasten und die Genesung hinauszögern oder gar zu einer Verschlimmerung führen. Durch Anstrengung können die Viren angeregt werden, in deinem Körper zu wandern und so bspw. eine Herzmuskelentzündung verursachen.

Also gönne dir lieber eine Auszeit vom Training und lasse dich ohne schlechtes Gewissen darauf ein. Gegen einen langsamen Spaziergang gibt es keine Einwände und schonende Bewegung an der frischen Luft ist hingegen förderlich. 

3. Erkältung ausschwitzen

Wenn du zuhause im Bett eine Schwitzkur mit einem anregenden Tee und warmen Decken machst, mag diese Theorie vielleicht hilfreich sein. Schwitzen durch Sport ist aber kontraproduktiv, weil du wie zuvor beschrieben, die Erkältung und Ausbreitung der Infektion dadurch verschlimmern kannst.

4. Und wenn du nur Schnupfen hast und dich sonst fit fühlst?

Wenn nur deine Nase läuft und du dich sonst fit fühlst, musst du nicht auf dein Training verzichten. Trotzdem solltest du zur Sicherheit einen Gang runter schalten und nur ein moderates Training durchführen. Leichtes Training kann möglicherweise deine Genesung unterstützen, weil es die Durchblutung deiner Nasenschleimhäute verbessert.

5. Wann du nach einer Erkältung wieder Sport machen kannst

Endlich wieder fit und direkt zum Training? Davon raten wir dir ab. Gönne deinem Körper noch ein wenig Schonung, um sicher zu gehen, dass alle Viren bekämpft wurden. Ansonsten läufst du Gefahr, dass es dich schnell wieder umhaut und das wäre ärgerlich. Als Faustregel orientiere dich an der Dauer und Stärke deiner Erkältung. Wenn du Fieber hattest, warte mindestens eine Woche, bevor du wieder anfängst. Ansonsten kannst du nach 1-2 Tagen, nachdem du dich besser fühlst, wieder mit Sport anfangen.

Wenn du unsicher bist, Frage bei deinem Hausarzt nach.

6. Wie beuge ich einer Erkältung vor?

Vorsorgen kannst du, in dem du dein Immunsystem dauerhaft stärkst. Bspw. in dem du dich ausgewogen und vitaminreich ernährst. Regelmäßiger Sport und genug Schlaf stärken ebenfalls dein Immunsystem. Achte im Alltag darauf nicht zu frieren, weil die Regulation der Körperwärme deinem Immunsystem Kapazitäten abzwackt. Und halte Viren durch regelmäßiges Händewaschen fern.

Fazit

  • Bei einer echten Grippe ist Sport absolut tabu

  • Mit einem leichten Schnupfen, ist mäßiges Training ok

  • Zu intensives Training belastet deinen Körper zusätzlich und verlangsamt die Genesung

  • Fange erst wieder an, wenn alle Symptome abgeklungen sind

  • Starte mit einem moderaten Workout, bevor du wieder intensiv trainierst

Fotos: iStock

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Wie du fit durch den Herbst kommst, selbst wenn du unsportlich bist

Outdoor Training im Herbst bedeutet: milde Temperaturen, frische Luft und farbenfrohe Bäume. Gleichzeitig geht mit dem Herbst aber auch ungemütliches Schmuddelwetter einher. Wir verraten dir, worauf du achten solltest.

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Outdoor Training im Herbst bedeutet: milde Temperaturen, frische Luft und farbenfrohe Bäume. Gleichzeitig geht mit dem Herbst aber auch ungemütliches Schmuddelwetter einher. Wir verraten dir, worauf du achten solltest.

Der Herbst ist da. Und er bringt uns ein wunderschönes Farbenmeer der Natur und eine goldene Herbstsonne. In kaum einer Jahreszeit haben wir bei unseren Outdoor Workouts ein schöneres Ambiente als jetzt. 

Damit dein Fitnesstraining nicht nur schön sondern auch effektiv ist, bekommst du hier ein paar Tipps für deine Outdoor Workouts im Herbst.



1. Darum solltest du jetzt mit Outdoor Fitness anfangen

Der Herbst ist die beste Jahreszeit, um mit Outdoor Fitness anzufangen. Denn die Temperaturen sind angenehm, die Luft frisch und somit empfindest du dein Workout als viel angenehmer als bei heißen Temperaturen und praller Sonne im Hochsommer. Gleichzeitig kannst du deinen Körper und dein Immunsystem so schonend auf die kalten Temperaturen im Winter vorbereiten.

Also starte jetzt durch, damit du fit durch den Winter kommst. Übrigens: „Summerbodies are made in Winter!“ Und der nächste Sommer kommt ganz sicher. ;-)


2. Training im Freien gegen den Herbtsblues

Bewegung generell sorgt für eine vermehrte Ausschüttung von Glückshormonen und baut gleichzeitig Stresshormone ab. Die frische Luft versorgt deine Zellen zusätzlich mit viel Sauerstoff, wodurch du dich nach einer Fitnesseinheit im Freien voller Energie fühlst.

3. Outdoor Fitness im Herbst stärkt dein Immunsystem für den Winter

Outdoor Fitness trainiert nicht nur deine Kraft und Ausdauer, sondern stärkt auch dein Immunsystem. Wenn du bei kühlerem und vielleicht sogar nassem Wetter draußen trainierst, muss dein Immunsystem stärker arbeiten als im Alltag. Das führt zu dem Effekt, dass dein Immunsystem wie auch deine Muskeln durch intensivere Belastung gestärkt wird.

4. Worauf du bei deinem Workout an der frischen Luft achten solltest

Zieh dich nicht zu warm an! Zwar solltest du bei kühleren Temperaturen nicht unbedingt im Tanktop zum Training kommen. Aber wenn du dich zu dick einpackst, läufst du Gefahr schnell ins Schwitzen zu kommen und dir dann auf dem Heimweg in der verschwitzen Kleidung eine Erkältung einzufangen. Darum trage am besten leichte Funktionskleidung, die schnell trocknet und setze auf das Zwiebelprinzip, in dem du dir für vor und nach dem Workouts noch eine wärmere Jacke mitnimmst. Optimal gekleidet bist du, wenn du vor dem Warm up noch etwas frierst.

Versuche während des Workouts durch die Nase zu Atmen. Ich weiß, das fällt schwer, wenn du so richtig am Trainieren bist. Aber so wird die eingeatmete Luft schon etwas vorgewärmt und du vermeidest Halsschmerzen. Alternativ kannst du dir auch ein Halstuch bis unter die Nase ziehen und durch dieses einatmen, falls dir die Nasenatmung bei Belastung schwer fällt.

5. Motiviert bleiben trotz Schmuddelwetter

Am besten planst du schon am Wochenende deine Trainingstermine für die Woche fest ein. Lässt du es hingegen auf dich zukommen und überlegst dir jeden Tag aufs neue, ob du heute zum Workout gehst, hat es dein Schweinehund leichter dir Ausreden ins Ohr zu flüstern. 

Trag dich direkt für deine nächsten Einheiten ein. Bist du erstmal angemeldet, ist die Überwindung, doch nicht ins Training zu gehen, deutlich größer.

Fazit:

  • Outdoor Training im Herbst stärkt dein Immunsystem

  • Training im Freien vertreibt den Herbstblues

  • Zieh dich nicht zu warm an und trage Funktionskleidung

  • Plane deine Outdoor Workouts mindestens eine Woche im voraus fest ein

Herbstliche Grüße

Tatjana

Fotos: privat

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